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Lesung mit Catalin Dorian Florescu

florescu

liest am Dienstag 22. Mai 2012 um 19.30 im Restaurant Zähringer im 1. Stock - Badgasse 1, 3011 Bern, im Berner Mattequartier,

Er liest aus seinen Werken:
Jakob beschliesst zu lieben (Schweizer Buchpreis 2011)
und Zaira

Lesen Sie auch die Buchbesprechung von Peter Maibach

Zur Person:

Geboren am 27. 8. 1967 in Timisoara, Rumänien. 1976 erste Ausreise nach Italien und Amerika, aber Rückkehr nach Rumänien. Im Sommer 1982 Flucht mit den Eltern in den Westen. Seitdem wohnhaft in Zürich. Hochschulstudium der Psychologie und Psychopathologie an der Universität Zürich. Von 1995 bis 2001 als Psychotherapeut in einem Rehabilitationszentrum für Drogenabhängige tätig. Weiterbildung in Gestalttherapie. Seit Dezember 2001 freier Schriftsteller. 2007-2008 als Suchtberater tätig.

Pressestimmen zu seinem Buch

Ein Familienepos, in dem präzise und lakonisch, rasant und doch stets detailgetreu das Los lothringischer Einwanderer ins Banat erzählt wird… Florescu kennt die Abgründe, die im Menschen lauern, dem zwiespältigen Wesen aus Angst und Gier. Er zeichnet das Sittenbild einer archaischen Welt mit allen Schrecken und Schönheiten, Grausamkeiten und Zärtlichkeiten, eine Welt, in der den Bauern die Erde, der Acker, der Besitz alles bedeutet. Um ihn zu erhalten, sind sie imstande, alles zu opfern. Der Spiegel

Mit diesem Buch, dessen Autor 1967 im rumänischen Timisoara geboren worden ist und heute als Schriftsteller und Psychologe in Zürich lebt, liegt ein wahres Epos vor.  … So verschränkt der Roman individuelle Schicksale zwanglos mit historischen Ereignissen und mit der Geschichte der Eroberungen, Diktaturen und politischen Umwälzungen. … Für die Lesenden liegt einer der Reize gerade im Wechsel des Blickfelds. … Er ist der geborene Erzähler, dieser Catalin Dorian Florescu. Was Florescu in seinem Buch mit narrativem Furor vorführt, ist eine Geschichte von Gewalt und Verrat, von Armut und Verdüsterung, von Hunger und Durst. 
Neue Zürcher Zeitung

Catalin Dorian Florescu katapultiert sich mit seinem neuen Roman in die vorderste Reihe unserer Literatur. …
Kaum einer erzählt mit so viel Kraft, Sinnlichkeit, Wärme, mit einem so grossen, Jahrhunderte umfassenden Atem, so ruhig und furchtlos, vor Brutalität und Grausamkeit so wenig zurückschreckend wie vor leiser Zärtlichkeit und Wehmut. Was für ein Erzähler! …
Florescu beachtet jedes Detail, jede Nuance und lässt sein ländliches Sittenbild lebendig werden wie ein Bild von Breughel, mit allen Schrecken und Schönheiten. …
Er hat einen grossartigen Roman über ein brutales Jahrhundert und ein hoffnungsloses Leben geschrieben, der dennoch nie in die Hoffnungslosigkeit absinkt. Es ist ein wirkliches Buch der Liebe geworden. Alle Achtung.  Elke Heidenreich, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Aktualisiert (Dienstag, den 10. Januar 2012 um 13:11 Uhr)

 

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 Betriebsferien

  • Betriebsferien
  • geschlossen vom 1. Januar bis und mit Mittwoch 11. Januar 2012
  • ab Donnerstag 12. Januar 2012 am 12.00 wieder normale Öffnungszeiten.

 

 

 

Aktualisiert (Sonntag, den 01. Januar 2012 um 21:21 Uhr)

 

 

Die sechste Buchmesse in Olten ist nun vorbei. Es war das dritte Mal, dass ich mit einem Stand dabei war und ich denke, dass es meine Letzte gewesen ist. Das Konzept zwischen Buchhandel und Verlag eine Einheit zu bilden scheint mir in weite Ferne gerückt. Die Bedürfnisse können nicht unterschiedlicher sein. Der eine möchte Bücher verkaufen –­ wer nicht – der andere Gespräche mit seinen Leserinnen und Leser führen. Mit Schokolade, Gummifröschli, Kirschstängeli, Guetzli, Prospekten oder einem Augenzwinkern werden die Leute an die Stände gelockt. In der Mitte des Raumes locken hunderte von Bücher. Die Bücher sind schön aufgereiht nach Romanen, nach Bestsellern, Fantasy, Krimis und „Billigbücher“, die man früher nur in Bookstops gefunden hat. Die Menschen haben Zeit, in den Bücher zu schmökern.

Die Verleger und Autoren warten an ihren Ständen auf Kundschaft. Bibliothekarinnen kommen mit ihren Kisten und Listen und schauen sich in den grossen Bücherhaufen um, streichen fleissig ab, was sie gefunden haben. Ihre Blicke bleiben auf den Tischen haften, in ihrem Rahmen, in ihren Listen. Gerne hätte ich, wenn auch ein Buch aus meinem Verlag, in diesen Bücherkisten gelandet wäre. Selten sind die Blicke nach oben in die Gestelle der Verlage gerichtet. Die Gesichter der Autoren und Verleger sind freundlich, nett, fröhlich - werden immer mürrischer und länger.

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Nur einer strahlt, er spricht jeden und jede an, er verkauft seinen Roman. Schaut weder links nach rechts, die Gemeinschaft ist im unwichtig und die Bedürfnisse der andern lässt er links liegen. Von Neid und Missgunst ist die Rede. Die zarten Autorenseelen leiden. Die Bedürfnisse könnten nicht unterschiedlicher sein und schlussendlich will jeder nur das Eine, nämlich seine Bücher verkaufen – selbstverständlich auch ich.  Sehnsüchtig schaue ich auf die Bücherberge, die Leserinnen und Leser an die Kasse der Buchhandlung tragen. Ich hatte das Glück neben Beat, einem Antiquar, mein Gestell zu haben, den wir haben uns herrlich unterhalten und uns sehr gefreut, wenn einer von uns beiden wieder etwas verkaufen konnte. Genso stelle ich es mir vor, dass man sich gegenseitig unterstützt.

Wie schwierig ist es für die Organisatorin, die unterschiedlichen Bedürfnisse zusammen zu bringen? Ist es überhaupt möglich, dass Buchhandel und Verlag an einer Messe tatsächlich harmonieren können? Ist es so, dass Gespräche von Verlegern nur dahin, gehen mit möglichen Autoren ins Gespräch zu kommen, oder soll es Platz für neue Leserinnen und Leser geben?

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Wollen wir überhaupt noch in Kontakt kommen, angesprochen werden. Oder sind uns Kontakte lästig? Ist es nicht einfacher sich Kopfhörer aufzusetzen, mit dem iPhone zu spielen, sich ablenken zu lassen? Oder lassen wir der Leserin oder dem Leser genügend Zeit in unseren Büchern zu schmökern ohne, dass wir ihn gleich ansprechen? Vielleicht entwickelt sich die Buchmesser auch zu einer antiquarischen Messe, denn in einigen Jahren wird es vermutlich mehr elektronische- als gedruckte Bücher geben!

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Aktualisiert (Sonntag, den 06. November 2011 um 23:14 Uhr)

 

 

Das Hörbuch Zoran und Clarissa nach dem gleichnamigen Buch ist nun lieferbar

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Das Hörbuch kostet CHF 32.- und kann bereit bestellt werden.

Und hier sind die Bilder von der Hörbuchtaufe.

Es war ein zauberhafter Nachmittag mit vielen Labradors und dem Star "Zoran" - Zoran und Clarissa nun als Hörbuch erhältlich - so genial - gelesen von Sergio-Maurice Vaglio

Clarissa Ravasio: Ein stimmiger Nachmittag, mit all den Menschen die mir wichtig sind:-) Allen lieben Dank fürs Dabeisein - natürlich auch Upala, Elodie, Fem, Ursus und Zoran (Der ganzen Labradorfangemeinde)


Aktualisiert (Montag, den 12. Dezember 2011 um 23:32 Uhr)

 

kusiweb 150What is Love?
Gedanken zum Wahnsinn der LIebe

«What is Love« so hiess eine seiner ersten Kolumnen die im Sommer 2005 im Berner Bär erschien. Eine Kolumne notabene, die offenbar die Herzen bewegte und auf die Markus von Känel viele Reaktionen bekam. Nicht von ungefähr. Spiegelt der Titel «What is Love« wahrscheinlich am Besten wieder was diese Kolumnen beinhalten.

In diesem Sinne ein Hoch auf die Liebe und ebenfalls ein Hoch auf all die Menschen, die die Schönheiten und die Niederungen und Abgründe der Liebe schon erleben durften. Viel Spass beim Einfach Lesen über und rund um die Liebe.

Über dieses Buchprojekt haben Markus und ich vor rund fünf Jahren das erste Mal gesprochen. Und immer wieder haben wir gesagt: «Jetzt machen wir es dann« - und immer wieder kam etwas dazwischen. Wir waren beide viel beschäftigt und dies zeigt mir auch, dass ein Buch seine Zeit braucht.
In der Zwischenzeit kamen viele neue Kolumnen dazu und Markus konnte nun aus einer grossen Zahl auswählen.
Seit Ende 2004 schrieb er regelmässig Kolumnen in der Gratiszeitung Berner Bär. Seit September 2011 sind die Kolumnen im Berner Bär eingestellt worden.

 

Nun endlich hat es geklappt

Und hier ist noch der Bericht im Bärner Bär People Seite im Berner Bär - Bilder von der Buchpremiere

Das Buch kann bereits bestellt werden ca: 176 Seiten - CHF 24.40 - erhältlich ab 14. November 2011 in allen guten Buchhandlungen und im Verlag Einfach Lesen
ISBN Nr. 978-3-9523718-3-1

Aktualisiert (Dienstag, den 29. November 2011 um 10:05 Uhr)

 
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