Gut gegen Nordwind
Daniel Glattauer
Emmi Rother möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift "Like" kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein aussergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher - bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten?
Denn immer wieder reden die beiden davon sich zu treffen, sich kennen zu lernen. Die verheiratete Emmi bewegt sich auf dünnem Eis. Sie bringt alles durcheinander – am meisten sich selber.
Gerne habe ich das Buch gelesen und war gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Das Ende der Story lässt vermuten, dass der Autor eine Fortsetzung schreibt. Und das Buch „Sieben Wellen“ erscheint im Februar 2009. Man darf gespannt sein, wie das Abenteuer weiter gehen wird. In der virtuelle Welt ist alles möglich. Hält die virtuelle Welt aber auch dem Alltag stand? Vielleicht wird das zweite Buch Aufschluss geben – wer weiss.
Ich habe mich selber an die Zeit erinnert, als ich damals vor rund 13 Jahren Tag und Nacht am PC sass und immer wieder auf Nachrichten aus der virtuellen Welt gewartet habe. Ich finde „Gut gegen Nordwind“ wirklich eine kurzweilige und auch amüsante Geschichte.
Rosmarie Bernasconi (2009)
Buchinformationen
Gut gegen Nordwind
Daniel Glattauer
Taschenbuch, 222 Seiten
Goldmann Taschenbuch 46586
ISBN 978-3-442-46586-6
Aktualisiert (Sonntag, den 27. Dezember 2009 um 20:33 Uhr)


