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Der aufgummierte Frühling

Frühling, die Jahreszeit der Liebe? Die Antwort auf diese Frage muss jeder für sich selber beantworten. Tatsache ist, dass mit den ersten warmen Sonnenstrahlen deutlich mehr Verliebte auf den Parkbänkchen anzutreffen sind als etwa im eisigen Winter - logisch. Die "amoureux des bancs publics" wirken ansteckend und schon nach einigen wenigen milden Tagen verwandelt sich die Berner Münsterplattform in einen romantischen Park der Freuden.

Diese Freuden allerdings können durchaus auch unerwünschte Nebeneffekte mit sich bringen oder wie mein Vater zu seinem damals zum Mann erwachenden Sohn gegenüber  seiner Aufklärungspflicht abschliessend nachkam: "Mach was du willst, aber mach nichts Lebendiges". Dermassen gut gerüstet schritt ich zuerst in den obligatorischen Tanzkurs und dann hinaus ins Leben. Wobei sich bald einmal herausstellte, dass das einmal mehr so eine Erwachsenensache war, bei der Theorie und Praxis weit auseinanderklaffen.

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Der Nein Stein von Peter Maibach, erschienen im 2008 im Mattegucker

Unten am Tych, zwischen den beiden Schulhäusern in der Berner Matte steht ein eindrucksvoller Felsbrocken. Der hohe, kantige Stein ist beliebt als Kletterfels, jedenfalls bei den Schülerinnen und Schülern, die Mut genug haben, hinauf und auch wieder hinunter zu klettern. Der Stein wurde 1985 beim Bau des Kraftwerkes Matte ausgegraben und auf dem Pausenplatz aufgestellt, ein Findling, wie viele andere, der in der Eiszeit von einem Gletscher bis nach Bern getragen wurde.

Was aber nur wenige wissen dürften, ist dass der Stein innen hohl ist. Natürlich nicht der ganze Stein, sonst würde er dumpf tönen, wenn man darauf klopft. Aber es hat eine Wohnung im Findling und sogar einen Eingang. Der ist sehr schmal und sehr, sehr gut versteckt. Man kann ihn nur finden, wenn man genau weiss wo er ist. Man muss schon genau hinschauen. Und etwas Glück braucht es auch dazu, aber das wissen ja alle, die mit versteckten Höhlen zu tun haben.

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Der Mensch werde, so sagen Kenner, die es besser wissen müssen, von Leidenschaften gesteuert.

Gefährlich aber werde es, wenn sich mehrere Leidenschaften miteinander verbänden und sich sogar noch auf ähnliche Leidenschaften eines Partners ergänzend auswirkten. Es wird in derart heimtückischen Fällen auch dem psychologisch weniger erfahrenen Amateur klar, dass rasch aus träger Masse hochexplosiver Stoff entstehen kann, der sich beim geringsten Funken entzünden wird.

Im konkreten Fall unserer allgemein eher harmonischen Ehe kommt – nebst der mich anfangs etwas befremdenden Neigung zum Kaffeerahmdeckeli sammeln meiner sonst sehr geschätzten Gattin – eine grosse Liebe zu Gedrucktem in jeder Form und Farbe zusammen. Als gemeinsames Steckenpferd mag das ja durchaus erträglich erscheinen.

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